Achja… Corona-Blues, und du so?

Die Pandemie hat uns Fest im Griff. Aber was bedeutet das eigentlich? Ist die Situation wirklich so „schlimm“ oder können wir vielleicht sogar etwas Gutes daraus ziehen?

Ein Plüschaffe mit einer Strickwindel an hängt an einem Regal, in dem Bücher stehen. Im unteren Regalfach sind einige Stoffwindeln zu sehen.
Aktuell meistens arbeitslos: mein Stoffwindel-Model

Zugegeben, zwischendurch fällt auch mir die Decke auf den Kopf und hin und wieder frage ich mich, wie es finanziell weitergehen soll und kann. Was hilft mir da raus? Ganz einfach: eine gesunde Portion Optimismus und das Wissen, dass wir in einem Sozialstaat leben. Hier läuft ganz sicher nicht alles richtig und fair ab, Reiche werden immer reichen und so weiter. Aber tatsächlich könnte es uns allen noch viel, viel schlechter gehen. Klingt blöd? Ja, ich weiß. Aber irgendwie muss ich mich motivieren, oder? Noch viel wichtiger als der „Sozialstaat“ ist mir sowieso etwas ganz anderes. Selbst wenn es hart auf hart kommen würde, was kann schon passieren? Haus verkaufen, verkleinern, zurückstecken? Und wenn schon. Was wirklich zählt, und auch das hat diese Pandemie eindrucksvoll bewiesen, sind Beziehungen.

Also, diese Zeit wird vorbeigehen – und wir haben die Chance, diese Zeit für unsere engsten Beziehungen zu nutzen. Und auch, wenn wir von manchen Menschen aktuell getrennt sind, so können wir doch Kontakt aufnehmen. Eine Karte schreiben, gemeinsam mit den Kindern ein Bild malen und es der Oma schicken oder einfach mal anrufen. Auch eine Email geht – und manchmal wird aus einer simplen Kontaktaufnahme ein tiefgründiges Gespräch oder ein regelmäßiges Online-Treffen.

Ja, auch ich möchte, dass wieder „mehr geht“ – aber solange es eben nicht geht, möchte ich das beste daraus machen und die geschenkte Zeit genießen.

Wie geht es euch? Habt ihr heute schon versucht, das Positive zu fokussieren?