Das verkürzte Zungenband

Das Zungenband ist seit geraumer Zeit in aller Mund. Tatsächlich gibt es zwei Zungenbäder und beide können theoretisch verkürzt sein und so Probleme, anfangs vor allem beim Stillen, später aber unter anderem auch beim Sprechen, verursachen. 

Die Diagnose eines verkürzten Zungenbandes ist langwierig und selbst, wenn es dann feststeht, dass eine Verkürzung vorliegt, bringt das Durchtrennen oft nicht sofort eine Verbesserung des Trinkverhaltens. Eine individuelle und enge Begleitung durch Fachpersonal ist darum extrem wichtig. 

Die Anzeichen für ein zu kurzes Zungenband sind extrem breit gefächert und jedes Anzeichen kann auch für völlig andere Dinge, oft ein falsches Stillmanagement, sprechen. Darum ist der erste Schritt beim Verdacht auf ein Problem auch immer die Überprüfung des korrekten Anlegens und des Saugverhaltens durch einen Stillprofi. Das kann eine Hebamme oder eine Still- und Laktationsberaterin sein, oft empfiehlt es sich bei hartnäckigen Fällen auch, eine Zweitmeinung einzuholen. 

Was tun, wenn das Stillen nicht gut funktioniert?

Falls du dir Sorgen machst, dass dein Baby ein verkürztes Zungenband hat, dann darfst du mich gerne kontaktieren. Wir überprüfen dann gemeinsam euer Stillmanagement, optimieren es gegebenenfalls und können so im besten Fall eure Probleme schon lösen. Sollte sich der Verdacht während der Beratung verhärten, dass etwas mit dem Zungenband nicht stimmt, dann berate ich dich auch hier und empfehle dir die leider nicht sehr verbreiteten Profis auf dem Gebiet Zungenband.

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